Rainer Enke – Orbis pictus

Orbis pictus

Der Orbis sensualium pictus (Die sichtbare Welt), oft auch als Orbis pictus bezeichnet, war ein in Europa vom 17. bis zum 19. Jahrhundert weit verbreitetes Jugend- und Schulbuch. Aus heutiger Sicht kann das Werk als eines der ersten multimedialen Unterrichtsmaterialien und als Vorläufer des modernen Bildlexikons und des Comics angesehen werden. (Wikipedia)

In Anlehnung an den historischen Buchtitel „Orbis sensualium pictus“ soll der Betrachter/-in in den ausgestellten fotografischen Positionen mit der neuen, für uns größtenteils unsichtbaren Welt von „Big Data“ konfrontiert werden. Digitalisierung, KI, Gentechnik, Körperoptimierung - Fluch oder Segen? Sind wir in Zukunft noch in der Lage unser persönliches Handeln und Denken selbstständig zu bestimmen oder bewegen wir uns zukünftig in einer gigantischen Kommunikationsblase und werden maßgeblich von ihr bzw. einer Handvoll IT -Konzernen bestimmt und manipuliert?

Zu einem großen Teil inspiriert durch Bücher wie „Corpus Delicti“ von Juli Zeh, und „The Age of Surveillance Capitalism“ von Shushana Zuboff sowie getrieben durch die aktuelle Coronakrise ist der Anfang eines Bilderzyklus entstanden, der diese oft dystopisch anmutende Welt aus dem Blickwinkel eines Kindes sichtbar machen soll.


Biografie Rainer Enke

Geburtsort: Dresden

Ausbildung: Studium IHS Mittweida und TU Chemnitz Automatisierungstechnik/ Informationstechnik/ Dipl.-Ingenieur

seit 1983

Projekt- und Vertriebsingenieur bei div. E-Maschinenbauunternehmen in Dresden, Oberkochen, Herborn, Berlin

Fotografische Entwicklung:

Beschäftigung mit der Fotografie seit der Kindheit, später Besuch diverser Fotokurse im Rahmen der VHS (Pentacon) und an der HfbK Dresden (Kunstgeschichte)v

ab 2009 intensive Auseinandersetzung mit der Fotografie als künstlerisches und experimentelles Medium

2012 Grundkurs Kameratechnik und künstlerische Fotografie Kameramann & Fotograf Mando Sillack

2014 bis 2016 Jahresklassen künstlerische Fotografie/Technik bei „Imago-Fotokunst“ Matthias Richter und Andreas Rost, Geschichte der Fotografie bei Dr. Enno Kaufhold

seit 2014 Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie e.V.

2015 Spezialkurs: Porträtfotografie bei Thomas Kierok

2017 Spezialkurs: Porträt/Licht bei Matthias Richter

2016 bis 2018 Jahresklassen/Wochenendseminare an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin-Weißensee bei Ludwig Rauch

seit 2019 Spezialklasse für künstlerische Fotografie bei Ludwig Rauch

Ausstellungen/ Beteiligungen:

2014 „KINDHEIT- die fabelhafte Welt der A....“ (Galerie Imago, Bln./ Lilienstraße)

2015 Metamorphosen (Galerie Imago, Bln./ Veteranenstraße)

2016 „LICHTgestalten“ Galerie Imago, Bln./ Veteranenstraße)

2018 DVF Portfoliowettbewerb Berlin-Brandenburg (Galerie F200, Bln./ Friedrichstraße)

2018 Teilnahme DVF Portfoliowettbewerb Deutschland (Urkunde)

2018 „Die Unwiderlegbarkeit der Behauptung“ /Monat der Fotografie (Kunst-Projekthaus, Bln./ Torstrasse 111)

2019 „Vom Kopf zum Bild und zurück“ (Kunstraum Bethanien, Berlin-Kreuzberg)

2019 Spreeland-Fontane (ART House Kino Thalia Potsdam)

2019 Dauerausstellung zu Fontane: „Überlaß es der Zeit“ (Gut Klostermühle Alt-Madlitz)

2020 DVF Medaille zur Landesfotomeisterschaft 2019 für Komposition „Masquerade“ (Bundeszentrale Ver.di, Bln./P. -Thiede-Ufer)

2020 „STADTräume-Lichtgestalten“ ( Stadt-und Landesbibliothek Potsdam)


Kontakt

Web: www.enke-photographie.de